Burkhard Sude schmeißt ne Runde

- Dominic Lehle

Einen wahren Volleyballkrimi leisteten sich die VfB Friedrichshafen II gegen TSV G.A. Stuttgart in der Dritten Liga. Am Ende hieß es 3:2 (25:16, 23:25, 25:20, 17:25, 20:18) für die Hausherren in der ZF Arena. Diagonalangreifer Dominic Lehle schildert das Spiel aus seiner Sicht.

Im ersten Satz wurde erstmal der kompakte Block von Stuttgart getestet und so gings erstmal mit nem 1:5 Rückstand los. Mit Druck im Aufschlag wieder ins Spiel gefunden, hatten wir durchwegs einen klaren Spielaufbau. Axel Stöferle zeigte sich stark in der Blocksicherung und Abwehr und brachte in entscheidenden Momenten dann immer Ruhe ins Spiel und wir konnten die Angriffe verwerten. Mitunter dann auch gut im Block gestanden (Philip Burkhard) und durch Aufschlagfehler seitens Stuttgart war der erste Satz doch deutlich mit 25:16 gewonnen.

Im zweiten Satz dann sehr schwer ins Spiel gefunden. Erneut immer wieder am starken Block der Stuttgarter gescheitert. Auch die Annahme war kurzzeitig nicht mehr so genau wie im ersten Satz nachdem Stuttgart auch die Aufschlagfehler abgebaut hatte. Als dann mit 19:24 der Satz schon für Stuttgart sicher schien, drehte Jakob Elsäßer im Aufschlag richtig durch und brachte uns wieder ran auf 23:24, bis er jedoch leider unglücklich mit einem knappen letzten Aufschlagfehler den Satz beendete.

Im dritten Satz fast wieder wie im ersten immer einem Rückstand hinterhergerannt. Stuttgart hat mehr und mehr ins Spiel gefunden gehabt. Mit sechs Zählern Mitte des Satzes im Rückstand kam Michael Haug zum Aufschlag und brachte mit seinen Flatteraufschlägen die Stuttgarter Annahme durcheinander. Mit Aufstellungsfehlern bei Stuttgart gelang es uns so einen kleinen Abstand aufzubauen der bis Ende des Satzes zu einem 25:20 Satz Sieg verhalf.

Im vierten schlichen sich dann erneut Unsauberkeiten in allen Elementen ein. Das war mal zwischendrin auf Kreisliga-Niveau. Hauptsächlich auch bei mir im Angriff war der Wurm drin und ich hab nix getroffen. Mit einer 17:25-Niederlage im vierten Satz ging es im fünften von vorne los. Stuttgart war in dem Moment erneut kompakter im Block und  hatte mit 4:8 beim Seitenwechsel im Tiebreak den Sieg schon auf der Hand. Mit wichtigen Aussage von Burkhard Sude: „Also Leute ich gebe einen aus, wenn wir das Ding jetzt noch holen“, packte die Mannschaft nochmal alles aus und wehrte bei 10:14 ein Matchball nach dem anderen ab. Erneut war Jakob Elsäßer beim Aufschlag und das Spiel an Spannung nicht mehr zu unterbieten. In allen Elementen hat es funktioniert. Platzierte Schnellangriffe von Marc Moosherr/Philipp Burkhardt nach optimalem Zuspiel von Dietrich Penner. Gute Blockarbeit und starker Kampfgeist in der Abwehr drehten das Blatt und brachten uns immer wieder Matchbälle. Bei 19:18 brachte dann ein Angriff vom Stuttgart Außenangreifer an die Antenne den entscheidenden Siegespunkt.
Wir sind als Team echt gut zusammengewachsen und die Stimmung von außen war super.