#U16imHafen: TB München holt den Titel

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In einem hochklassigen Endspiel hat sich TB München gegen Raspo Lathen durchgesetzt. Zur Siegerehrung kam Beachvolleyball-Nationalspielerin Julia Sude direkt aus Kuala Lumpur in Sporthalle des Berufsschulzentrums. 

Auch Bundestrainer Jens Tietböhl verfolgte das Turnier. Erst wenige Tage zuvor hatte er mit der U16-Nationalmannschaft die Qualifikation zur Europameisterschaft geschafft. Sechs der Mädchen waren in Friedrichshafen ebenfalls dabei. VLW-Vizepräsident Ralf Hoppe ehrte vor dem Anpfiff Celine Jebens (TB München), Leandra Negri (SSC Schwerin), Greta Schlichter (Raspo Lathen), Mira Ledermüller (Dresdner SC), Nikola Schmidt und Amelie Strothoff (Blau-Weiß Aasee) und Co-Trainerin Verena Steinbacher (TB München).

In den Vorrundengruppen setzten sich TB München, Blau-Weiß Aasee Münster, SV Raspo Lathen und Allianz MTV Stuttgart als Gruppenerste durch und zogen direkt ins Viertelfinale ein. 1. VC Wiesbaden (2:0 gegen SWE Volley-Team Erfurt), SC Einheit Zepernick (2:0 gegen TV Gladbeck), Rotation Prenzlauer Berg Berlin (2:0 gegen Neubrandenburg) und Schweriner SC (2:1 gegen Dresdner SC) kamen über den Überkreuzvergleich in die Runde der letzten Acht. In den Halbfinalspielen setzte sich München mit 2:0 (25:13, 25:21) gegen Aasee durch, Lathen siegte ähnlich deutlich (25:15, 25:15) gegen Wiesbaden.

Zeitgleich zum Finalspiel des VfB Friedrichshafen gegen Berlin sahen die Zuschauer in der vollbesetzten Sporthalle des Berufsschulzentrums ebenfalls eine spannende Begegnung, die die Münchnerinnen im Tiebreak mit 2:1 (23:25, 25:16, 15:8) für sich entschieden. Das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen können, hätte Lathen nicht im ersten Satz einen 12:23-Rückstand noch zum Satzgewinn gedreht. Bei der Siegerehrung wurden Bürgermeister Dieter Stauber und VfB-Präsident Wunibald Wösle von Julia Sude unterstützt. Die Häfler Beach-Nationalspielerin war nach ihrem dritten Platz mit Beachpartnerin Karla Borger beim FIVB-Drei-Sterne-Turnier in Malaysia direkt vom Flughafen in die Sporthalle gedüst, um dem Volleyballnachwuchs zu gratulieren. Für den VfB Friedrichshafen galt das olympische Motto „Dabeisein ist alles“. Dementsprechend strahlten die Gesichter der Häfler Mädchen, obwohl sie am Ende auf dem letzten Platz gelandet waren. Von „voll cool“ „mega toll“ bis „Premium“ reichten ihre Kommentare.

Hier die Endplatzierungen:
1. TSV TB München
2. SV Raspo Lathen
3. 1. VC Wiesbaden
3. SV BW Aasee
5. A MTV Stuttgart
6. Schweriner SC
7. RPB Berlin
8. SC Einheit Zepernick
9. Dresdner SC
10. TV Gladbeck
11. SWE Volley-Team
12. SC Neubrandenburg
13. FTSV Straubing
14. SCU Emlichheim
15. TuS Heiligenstein
16. VfB Friedrichshafen