VfB unter den Top 5 in Deutschland

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Die VfB-Jungs erkämpften sich den 5. Platz bei der Deutschen U14-Meisterschaft. Foto: Nils Wüchner

Was ein spektakuläres Wochenende für die Spieler, Trainer und mitgereisten Fans bei den Deutschen Meisterschaften der U14m in Heidelberg. In der Vorrunde erwischte der VfB die wahrscheinlich schwierigste Gruppe. Das erste Spiel absolvierte man gegen den Bayrischen Vizemeister den TSV Unterhaching und startete leider wie man es schlimmer nicht machen sollte mit 0:4. Nach langen Kampf gegen die Nervosität und den Rückstand musste man sich aber in Satz eins geschlagen geben, legte dieses aber in Satz zwei ab und gewann den zweiten Durchgang souverän. Unerklärlicherweise musste man im Tie Break wieder die Führung schnell abgeben und letztendlich auch den Satz und das Spiel.
Gegen den Rumelner TV sollte alles besser werden und so legte der VfB auch los. Mit 25:18 gewann man durchgang eins, doch die Westfalen wehrten sich und erzielten Satz zwei und drei für sich. Somit stand der VfB nach zwei Niederlagen schon fast als Gruppenletzter fest, da der letzte Gegner aus Schwerin seine ersten beiden Spiele sehr souverän jeweils mit 2:0 gewann. Doch der VfB zeigte endlich seine Stärke und gewann mit 25:17, 19:25 und 15:9 gegen den am Ende Deutschen Vizemeister und rettete sich als Gruppendritter ins Überkreuzspiel gegen RPB Berlin.
Am Samstagabend liefen beide Mannschaften auf der letzten Rille, der VfB wirkte frischer und vor allem durchschlagskräftiger im Angriff und setzte sich verdient mit 2:0 (25:20, 25:15) durch und erkämpfte sich das Viertelfinale um die Plätze 1-8. Dieses wurde am Sonntagmorgen um 9 Uhr ausgetragen. Top motiviert ging der VfB Friedrichshafen in dieses Spiel. Im ersten Satz ging es auf und ab auf beiden Seiten, ein tolles Spiel in dem der VfB sich am Ende stark zurückkämpfte und den ersten Durchgang für sich entschied. Doch dieses Wochenende spielten die Häfler, wie fast immer, einen Entscheidungssatz. Obwohl man sogar Matchball hatte, ging es am Ende sehr ärgerlich und knapp mit 16:18 verloren, in einem Topspiel gegen SC Potsdam. Die Enttäuschung stand den Spielern ins Gesicht geschrieben, Karczynski und Stegmann hatten sich  nach dem Erreichen des Viertelfinalspiels auch mehr ausgerechnet und mussten viel Aufbauarbeit leisten. Doch man darf nicht enttäuscht sein, schließlich stand man Samstagnachmittag schon mit einem Bein im Keller der 16 Teams stark besetzen Meisterschaft. Am Sonntagnachmittag auf Platz 5, nach zwei weiteren Siegen gegen Leipzig und Oldenburg. Man kann nach dem Verlauf durchaus zufrieden sein, auch wenn ein Podestplatz sicherlich möglich gewesen wäre. Glückwunsch an den BaWü Teilnehmer und Ausrichter USC/HTV Heidelberg zur super Ausrichtung und dem Erreichen des geteilten 3. Platzes, sowie dem SC Potsdam. Gewinner war TSV Mühldorf die sich mit 2:0 gegen den Schweriner SC im Finale durchsetzte. 

Endplatzierungen

1. TSV Mühldorf
2. Schweriner SC
3. HTV/USC Heidelberg
3. SC Potsdam
5. VfB Friedrichshafen
6. Oldenburger TB
7. TSV Unterhaching
8. L.E. Volleys
9. VoR Paderborn
10. TV Baden
11. DJK Freigericht
12. RPB Berlin
13. VC 2000 Bad Kreuznach
14. TSG Markkleeberg
15. Rumelner TV
16. HAT B-Uhlenhorst